Redaktion Hundetraining Aktuell · Aktualisiert im Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit
Es ist Hochsommer, ihr kommt vom Spaziergang zurück – und kaum liegt dein Hund im Körbchen, geht es los: Er leckt und knabbert an den Pfoten, immer wieder, manchmal die halbe Nacht. Am nächsten Morgen sind die Zehenzwischenräume gerötet, vielleicht schon feucht beleckt. Viele denken an eine Allergie oder trockene Haut. Doch von Juli bis in den Herbst hinein ist die Ursache meistens eine andere – und sie ist winzig.
Typisch für die Grasmilben-Saison: ständiges Belecken und Benagen der Pfoten und Zehenzwischenräume.
Das Problem: Dein Hund kann den Juckreiz nicht anders lindern als durch Lecken und Beißen – und genau das macht es schlimmer. Aus gereizter Haut wird schnell eine offene, entzündete Stelle. Was als „er leckt halt viel“ beginnt, endet nicht selten beim Tierarzt.
Wichtig: Leckt oder humpelt dein Hund stark, sind die Pfoten offen, geschwollen oder riechen unangenehm – dann bitte zum Tierarzt. Der Pfotenreiniger ist zur
Reinigung und Vorbeugung gedacht, nicht zur Behandlung entzündeter Pfoten.
Die einfachste Vorbeugung: abspülen, bevor es juckt
Gegen Grasmilben gibt es kein Wundermittel – aber einen simplen, wirksamen Hebel: die Milbenlarven mechanisch entfernen, bevor sie sich festbeißen. Sie sitzen die ersten Stunden noch locker im Fell und zwischen den Zehen. Wer die Pfoten direkt nach dem Gassi gründlich abspült, wäscht den Großteil einfach weg – ganz ohne Chemie.
In der Theorie macht das jeder mit einem Eimer und einem Lappen. In der Praxis endet das in einem nassen, matschigen Kampf im Flur, bei dem der Hund die Pfote wegzieht. Genau dafür gibt es ein Werkzeug, das die Sache in zehn Sekunden erledigt.
Der Pfotenreiniger: Pfote rein, drehen, sauber
Etwas Wasser einfüllen, Pfote eintauchen, sanft drehen – die weichen Silikonborsten reinigen zwischen Ballen und Zehen.
- Wasser einfüllen – ein paar Zentimeter reichen, bei Bedarf ein Tropfen mildes Hundeshampoo.
- Pfote eintauchen & drehen – die weichen Silikonborsten lösen Matsch, Pollen, Sand und Milbenlarven genau dort, wo sie sitzen: zwischen den Zehen.
- Herausnehmen & abtrocknen – kurz mit dem Handtuch trocken, sauber ins Haus. Wasser ausleeren, fertig.
Kein Bad, kein Gezerre, kein dreckiger Flur. Weil der Becher komplett aus weichem Silikon ist, gibt es keine harten Kanten – die meisten Hunde halten nach zwei, drei Malen freiwillig still.
TruePet Pfotenreiniger
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- Weiche Silikonborsten – gründlich, aber sanft zur Pfote
- In 10 Sekunden pro Pfote – ohne Bad, ohne Kampf
- Ergonomischer Griff, auslaufsicherer Deckel
- Leicht & tragbar – für zu Hause und unterwegs
- Für kleine bis mittelgroße Hunde & Katzen
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Häufige Fragen
Hilft das wirklich gegen Grasmilben?Der Pfotenreiniger behandelt keine Milben – er entfernt sie mechanisch, bevor sie sich festbeißen. Das gründliche Abspülen direkt nach dem Spaziergang ist die anerkannt einfachste Vorbeugung. Bereits gereizte Pfoten gehören in tierärztliche Hand.
Braucht man Reinigungsmittel?Nein. Klares Wasser reicht in den meisten Fällen. Bei sehr matschigen Pfoten hilft ein Tropfen mildes Hundeshampoo.
Für welche Hunde passt der Becher?Für kleine bis mittelgroße Hunde und Katzen. Sehr große Pfoten (z. B. großer Labrador, Schäferhund) passen einzeln, aber knapper.
Wie reinige ich den Pfotenreiniger selbst?Einfach ausspülen und trocknen lassen. Das komplett aus Silikon gefertigte Innere lässt sich mühelos säubern.
Nur im Sommer sinnvoll?Nein. Grasmilben sind ein Sommer-/Herbstthema, aber Matsch, Streusalz und Rollsplitt machen den Pfotenreiniger das ganze Jahr nützlich – im Winter schützt das Abspülen zusätzlich vor gereizten Ballen durch Streusalz.
Halte die nächste Grasmilben-Saison klein – mit zehn Sekunden nach jedem Gassi, statt einer durchleckten Nacht.